Ein Krea-2-Prompt muss nicht wie ein fertiges Kreativbriefing klingen. Starte mit einer groben Idee, wenn du zunächst eine Richtung erkunden willst. Sobald ein verwertbares Bild entstehen soll, ergänzt du Angaben zu Kamera, Licht, Material und Ausschnitt. Die Stärke einer Stilreferenz ist dabei eine zusätzliche Steuerungsebene – sie ersetzt kein klar beschriebenes Motiv.
Dieser Leitfaden übersetzt dieses Verhalten in einen Arbeitsablauf aus Erkunden, Festlegen und Feinjustieren. Als Grundlage dienen Kreas offizielle Prompting-Dokumentation, der offizielle Leitfaden zum explorativen Prompting und der offizielle Walkthrough zu Stilreferenzen.
Das passende Krea-2-Modell: erst erkunden, dann festlegen
Kreas offizieller Workflow beginnt bewusst mit einer unvollständigen Idee. Das Beispiel lautet zunächst „A cat riding a bicycle“ und wird anschließend mit einem Hinweis wie „retro cartoon illustration“ in eine bestimmte Richtung gelenkt. Dasselbe Motiv kann sich so in Richtung Fotografie, Illustration oder 3D-Animation entwickeln – erst danach entscheidest du, welche Bildsprache du weiterverfolgen willst.
„Bring a seed, get variety.“ — Kreas offizieller Leitfaden zum explorativen Prompting
Nutze zwei Prompt-Modi, statt jedem Auftrag dieselbe Länge aufzuzwingen:
| Modus | Praktischer Testbereich | Geeignet für | Erwartetes Verhalten |
|---|---|---|---|
| Erkunden | 5–20 Wörter | Unerwartete Richtungen finden | Mehr Variation und stärkere Interpretation durch das Modell |
| Steuern | 30–80 Wörter | Wiederverwendbare Porträts, Produkte und Szenen | Mehr Kontrolle über Motiv, Bildausschnitt und Licht |
| Komplexe Szene | 80–140 Wörter | Layouts mit mehreren Personen oder dichte Umgebungen | Mehr räumliche Anker, aber auch mehr Möglichkeiten für Widersprüche |
Diese Längenbereiche stammen aus einem inoffiziellen lokalen Krea-2-Workflow-Leitfaden, nicht aus einer Begrenzung des gehosteten Produkts. Betrachte sie als Testbereiche. Ein kurzer Prompt ist nicht automatisch schwach, ein langer nicht automatisch präzise.
Ist das Ergebnis interessant, aber unfokussiert, ergänzt du Einschränkungen. Wirkt es kontrolliert, aber langweilig, nimm einige Vorgaben wieder heraus und lass Krea 2 erneut erkunden.
So bekommt dein Krea-2-Prompt einen räumlichen Plan
Ein kontrollierter Prompt liest sich wie ein kurzes Shot-Briefing – nicht wie eine Ansammlung von Qualitätsadjektiven. Ordne die Angaben in dieser Reihenfolge:
- Motiv und Handlung: Was muss sichtbar sein und was tut es?
- Umgebung und räumliche Beziehung: Wo befindet sich das Motiv, und welche wichtigen Elemente liegen im Vorder- oder Hintergrund?
- Komposition: Einstellungsgröße, Kamerahöhe, Winkel, Entfernung, Platzierung und negativer Raum.
- Licht: Quelle, Richtung, Qualität und Kontrast.
- Medium und Material: Foto, Ölgemälde, Risografie, Vinyl, Papier, Metall oder ein anderer sichtbarer Herstellungsprozess.
- Stimmung und Palette: Emotionale Wirkung und Farbzusammenhang.
- Ausschnitt: 1:1, 3:4, 4:5, 16:9 oder 9:16, wenn das Ausgabeformat bereits feststeht.
Das ist keine geheime Krea-2-Syntax, sondern eine Schreibreihenfolge. Sie verhindert, dass optionale Stilbegriffe das eigentliche Motiv überlagern.
Motiv und Handlung bilden den Anker
Ersetze abstrakte Wünsche durch sichtbare Substantive und eine eindeutige Handlung.
Lockerer Erkundungs-Prompt
A florist at night.
Kontrollierter Prompt
A late-night florist arranges an impossible blue flower inside a narrow glass kiosk after rain, waist-up framing, camera just below eye level, empty space on the left, one hard fluorescent strip overhead, wet street reflections outside, coarse 35mm color-negative grain, restrained cyan-and-amber palette, 3:4 portrait crop.
Die überarbeitete Version benennt Motiv, Bildausschnitt, Licht, Material, Palette und Crop, statt sich auf allgemeine Qualitätsbegriffe zu beschränken.
Kameraangaben bringen mehr als zusätzliche Adjektive
Stimmt das Motiv, aber nicht der Bildausschnitt, ändere zuerst die Komposition und nicht den Stil. Verwende zwei oder drei zueinander passende Signale statt eines isolierten Kamerabegriffs.
| Gewünschtes Ergebnis | Nützliche Prompt-Signale |
|---|---|
| Intimes Porträt | Extreme Nahaufnahme, Kamera auf Augenhöhe, geringe Schärfentiefe, Gesicht füllt den Großteil des Bildes |
| Umgebungsporträt | 35-mm-Umgebungsansicht, Motiv im rechten Drittel, erkennbare Architektur im Hintergrund |
| Action-Aufnahme in Ganzkörperansicht | Kamera weiter zurück, Bildausschnitt von Kopf bis Fuß, Füße vollständig im Bild, Untersicht |
| Produkt-Hero-Shot | Dreiviertelansicht, Objekt auf einem Steinsockel, sauberer Raum rund um die Silhouette |
| Poster mit später gesetzter Typografie | Dominantes Motiv unten rechts, ruhiger negativer Raum oben links |
Bei zwei Personen solltest du Positionen und Handlungen getrennt festlegen. „Two people in a room“ lässt den räumlichen Plan offen. „One person sits in the left foreground while a second person stands near the right doorway“ gibt dem Modell eine konkrete Beziehung, die es komponieren kann.
Licht und Oberflächen als sichtbare Hinweise beschreiben
„Cinematic“ benennt eine Stimmung. „Hartes Seitenlicht von einer nackten Glühbirne, starker Lichtabfall auf der abgewandten Wange, nasse spiegelnde Reflexionen auf dem Boden“ beschreibt dagegen sichtbare Merkmale.
Ein kompaktes Krea-2-Vokabular für Stilangaben:
| Steuerung | Nützliche Begriffe | Ändern, wenn |
|---|---|---|
| Lichtqualität | Weiches, diffuses Fensterlicht, harter direkter Blitz, bedecktes Tageslicht, kontrastarmes Tungsten-Licht | Das Bild flach wirkt oder die emotionale Wirkung nicht passt |
| Lichtrichtung | Seitlich beleuchtet, Gegenlicht, Kantenlicht, Licht von oben, praktisches Licht von links außerhalb des Bildes | Dem Motiv Trennung vom Hintergrund oder Plastizität fehlt |
| Oberfläche | Hautporen, Stoffstruktur, oxidiertes Metall, Wachskreide, Risografie-Punkte | Das Material beliebig oder künstlich wirkt |
| Optischer Look | Geringe Schärfentiefe, kontrollierte Bewegungsunschärfe, Halation, grobes Filmkorn | Das Medium stimmt, das Bild aber digital-glatt wirkt |
| Palette | Gedämpfte cyanfarbene Schatten mit warmen Tungsten-Highlights, zweifarbige Palette aus Rot und Navy | Die Farben attraktiv, aber nicht mit der Stimmung verbunden sind |
Ergänze zwei oder drei Detailhinweise, die das Motiv unterstützen. Unverbundene Texturbegriffe erzeugen eher Konkurrenz als glaubwürdigen Realismus.
Stilreferenzen als kontrollierten zweiten Durchlauf einsetzen
Der offizielle Deep-Dive-Walkthrough von Krea zeigt Tests mit Stilreferenzen bei einer Stärke von 20%, 50% und 80%. Außerdem wird erklärt, dass sich bis zu vier Referenzen kombinieren lassen, jeweils mit eigener Stärke. Nutze diese Werte als Ausgangspunkte für einen kontrollierten Vergleich, nicht als allgemeingültige Schwellenwerte.
| Ausgangspunkt | Praktische Funktion | Hauptrisiko |
|---|---|---|
| 20% | Prüfen, ob eine Referenz Palette oder Textur sanft verschieben kann | Die visuelle Veränderung kann subtil ausfallen |
| 50% | Eine ausgewogene Mischung aus Textvorgaben und Referenzrichtung testen | Einige Motivdetails können weiterhin abweichen |
| 80% | Eine bewusst dominante Stilrichtung testen | Die Referenz kann Eigenschaften des Motivs überschreiben |
Halte Motiv, Ausschnitt und Basis-Prompt während der drei Tests unverändert. Verändert sich der Look bei 20% kaum, gehe zunächst auf 50%, bevor du das Briefing neu formulierst. Verändert 80% die Person, das Objekt oder das Layout, reduziere die Stärke und entferne konkurrierende Stilbegriffe aus dem Text-Prompt.
Wann eine Referenz Stilbegriffe ersetzen sollte
Verwende Text für Anforderungen und eine Referenz für visuelle Eigenschaften, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Eine stimmige Referenz kann Palette, Textur, Licht und Medium effizienter transportieren als mehrere lose miteinander verbundene Stilbegriffe.
Textbasierte Variante
A ceramic skincare jar on a sculpted stone plinth, warm-grey studio background, soft directional key light, controlled reflections, matte product photography, muted beige palette, 4:3 crop.
Referenzbasierte Variante
A ceramic skincare jar on a sculpted stone plinth, warm-grey studio background, soft directional key light, controlled reflections, 4:3 crop. Use the reference for surface texture, palette, and lighting character; keep the jar shape and placement literal.
Produktanforderungen bleiben im Text; eine einzige stimmige Referenz übernimmt den Look.
Typische Fehler bei der Referenzstärke
| Symptom | Kleinste sinnvolle Korrektur |
|---|---|
| Der Stil verändert sich bei 20% kaum | Prompt unverändert lassen und 50% testen; nicht mehrere neue Stilbegriffe ergänzen |
| Kleidung oder Objektgeometrie verändert sich bei 80% | Auf 50% oder 20% zurückgehen; die referenzspezifische Formulierung vereinfachen |
| Mehrere Referenzen erzeugen einen matschigen Look | Zuerst eine stimmige Referenz verwenden und eine zweite nur für einen klar definierten Zweck ergänzen |
| Das Ergebnis übernimmt die Komposition der Referenz | Neues Motiv, Kameraabstand und Platzierung vor den Stilangaben ausdrücklich festlegen |
| Referenz und Prompt widersprechen sich beim Medium | Ein dominantes Medium wählen und den widersprüchlichen Hinweis entfernen |
Krea beschreibt Stilreferenzen als präzise und Moodboards als breitere Orientierung. Nutze eine einzelne Referenz, um einen Look zu übertragen, und ein Moodboard für ein umfassenderes visuelles System über eine Serie hinweg.
Fünf Krea-2-Korrekturen für Bilder, die fast passen
Verändere bei der Fehlersuche jeweils nur ein Steuerungsfeld. Halte Motiv und Ausschnitt fest, damit der nächste Render zeigt, was tatsächlich geholfen hat.
Beliebiges oder beigefarbenes Bild
Ursache: Der Prompt benennt eine Stimmung, liefert aber zu wenig physische Anhaltspunkte.
Lösung: Ergänze ein konkretes Material, eine Lichtquelle, eine Hintergrundoberfläche und einen Hinweis auf den Maßstab.
A mysterious portrait, cinematic, beautiful.
wird zu:
Three-quarter portrait of a tired ferry worker in a salt-stained navy coat, standing beside a rusted railing at dawn, cold side light from the water, chipped paint and wet wool texture visible, distant harbor cranes reduced to soft shapes, 3:4 crop.
Flaches Licht oder künstliche Kunststofftextur
Ursache: Der Prompt nennt ein Color Grading, beschreibt aber nicht, wie das Licht auf das Motiv fällt.
Lösung: Quelle, Richtung, Lichtabfall und ein Oberflächendetail festlegen.
Studio portrait, warm cinematic colors, realistic skin.
wird zu:
Studio portrait with a large softbox camera left and a faint rim light behind the shoulders, gentle shadow falloff across the face, visible pores and fine baby hairs, natural matte skin, restrained warm highlights, 3:4 crop.
Falscher Ausschnitt oder fehlerhafte räumliche Beziehung
Ursache: Der Ausschnitt wurde zu spät festgelegt, oder der Prompt enthält widersprüchliche Angaben zur Entfernung.
Lösung: Kameraabstand, Vollständigkeit des Motivs und Anforderungen an den Freiraum gemeinsam nennen.
A cyclist in a dramatic wide shot, close-up, full body, 16:9.
wird zu:
Wide establishing shot of a cyclist crossing a narrow bridge, camera pulled back far enough to show the complete bicycle and surrounding valley, rider placed on the left third, open sky and negative space on the right, low morning fog, 16:9 crop.
Zu viele konkurrierende Stile
Ursache: Der Prompt verlangt gleichzeitig mehrere unterschiedliche Medien oder Ästhetiken.
Lösung: Bei einem Medium bleiben und seinen sichtbaren Herstellungsprozess beschreiben. „Vintage anime, oil painting, 3D render, risograph“ gibt Krea 2 vier konkurrierende Richtungen vor. „Flat cel animation with muted 1990s colors and clean ink outlines“ liefert eine klare.
Text oder unerwünschte Objekte
Kreas offizielle Prompting-Dokumentation empfiehlt, gewünschte Wörter in Anführungszeichen zu setzen:
A red neon shop sign that says "OPEN ALL NIGHT".
Die hier zitierten offiziellen Materialien für die gehostete Version beschreiben kein separates Feld für Negativ-Prompts. Starte mit einer positiven visuellen Vorgabe und entferne den Hinweis, der das unerwünschte Objekt eingeführt hat. Tritt ein Fehler wiederholt auf, teste einen kurzen, konkreten Ausschluss statt einer allgemeinen Verbotsliste. Die in einem inoffiziellen lokalen Leitfaden beschriebene Syntax für negative Gewichtungen gehört zu bestimmten ComfyUI-Workflows und ist keine allgemeingültige Anweisung für die gehostete Version.
Ein vollständiges Beispiel vom Erkunden bis zum Feintuning
Nutze ein einzelnes Motiv, damit sich die Iteration leicht nachvollziehen lässt:
- Erkunden:
A late-night florist arranging an impossible blue flower.Generiere mehrere Varianten, um eine vielversprechende Stimmung und Motivaufteilung zu finden. - Komposition festlegen: Ergänze
waist-up framing, camera just below eye level, empty space on the left, 3:4 portrait crop.Der ursprüngliche Motivsatz bleibt unverändert. - Oberfläche abstimmen: Ergänze
hard fluorescent strip overhead, wet street reflections, coarse 35mm color-negative grain, restrained cyan-and-amber palette.Kamera- und Motivangaben werden nicht verändert. - Referenz testen: Den vollständigen Prompt unverändert lassen und eine stimmige Stilreferenz bei 20% und 50% vergleichen. Auf 80% erst dann erhöhen, wenn der Stil dominieren soll und Abweichungen beim Motiv akzeptabel sind.
Beende die Iteration, sobald Motiv, Platzierung und Oberflächencharakter zum vorgesehenen Einsatzzweck passen. Schreibe den gesamten Prompt nicht nach jedem Render neu. Erst die Änderung an genau einer Variable macht das Ergebnis interpretierbar.
Sofort nutzbare Krea-2-Prompt-Vorlagen
Fotorealistisches Porträt
A [shot size] portrait of [subject] wearing [wardrobe], in [setting]. [Camera angle and lens feel], [light source, direction, and quality], [one skin or material detail], [color treatment], [crop].
Kinematische Umgebung
A cinematic film still of [place and main subject] at [time of day], [camera distance and angle], [foreground and background relationship], [light path], [atmospheric detail], [medium and texture], [palette], [crop].
Produktbild
A [studio/location] product photograph of [object] on [surface], [camera view], [key light direction and quality], [reflection control], [material detail], [background], [crop].
Ausformuliertes Grafikposter
A bold flat graphic poster of a grey cat walking in profile while a yellow taxi streaks behind it, exaggerated horizontal motion blur and geometric speed lines, deep blue windows, bright chroma-green background, saturated yellow, blue, and pink accents, thick black outlines, kinetic pop-art style, dominant cat on the left third, quiet negative space on the upper right for later type, 4:5 crop.
Referenzbasierte Variante
[Subject, action, composition, and crop]. Use the reference for [palette, texture, lighting, or medium] only; preserve [required subject attribute, object geometry, or spatial relationship].
Für exakte Schriftzüge sollte die gewünschte Formulierung kurz und in Anführungszeichen gesetzt sein. Prüfe sie anschließend im finalen Ausschnitt. Anführungszeichen sind eine Prompting-Empfehlung, aber keine Garantie für perfekte Typografie.
FAQ zum Krea-2-Prompting
Bevorzugt Krea 2 natürliche Sprache oder durch Kommas getrennte Stichwörter?
Verwende Beschreibungen in natürlicher Sprache oder klare beschreibende Fragmente. Das offizielle Prompting-Dokument empfiehlt natürliche Sprache statt einer speziellen Keyword-Syntax.
Warum erzeugt derselbe Krea-2-Prompt unterschiedliche Bilder?
Kreas offizielle Erklärung lautet, dass einfache Prompts bewusst mehrere Interpretationen zulassen. Ergänze Stil, Medium, Licht und Komposition, wenn die Bandbreite der Ergebnisse zu groß wird.
Wie viele Stilreferenzen kann Krea 2 verwenden?
Im offiziellen Walkthrough von Krea heißt es, dass sich bis zu vier Stilreferenzen gleichzeitig kombinieren lassen – jeweils mit eigener Stärkeneinstellung. Starte beim Testen eines neuen Motivs mit einem einzigen stimmigen Bild.
Kann Krea 2 lesbaren Text rendern?
Setze den gewünschten Wortlaut im Prompt in Anführungszeichen. Halte die Formulierung kurz, stimme sie auf den vorgesehenen Ausschnitt ab und prüfe das Ergebnis, statt davon auszugehen, dass Anführungszeichen perfekte Schrift garantieren.
Sollte ich ein LLM verwenden, um einen Krea-2-Prompt zu erweitern?
Eine Erweiterung ist sinnvoll, wenn die Idee klar ist, das visuelle Briefing aber zu wenige Angaben enthält. Prüfe den erweiterten Prompt und entferne Details, die dem Motiv, dem räumlichen Plan oder dem Ausschnitt widersprechen. Kreas Repository enthält für einen LLM-gestützten Workflow eine Datei namens expansion.txt.
Wann sollte ich statt einer Stilreferenz ein Moodboard verwenden?
Nutze eine einzelne Stilreferenz, um Palette, Textur, Licht oder Medium präzise zu übertragen. Ein Moodboard eignet sich für ein umfassenderes visuelles System über mehrere Bilder hinweg – etwa mit wiederkehrender Atmosphäre, Komposition oder Figurenmerkmalen.
Die Abbruchregel für deine nächste Krea-2-Generation
- Erkunden: Formuliere die Idee mit dem kürzesten Prompt, der eine Richtung erkennen lässt.
- Festlegen: Motiv unverändert lassen und Komposition, Licht, Material und Ausschnitt ergänzen.
- Feinjustieren: Jeweils nur eine Referenzstärke oder ein Prompt-Feld testen.
Hör auf, sobald das Bild seinen Zweck erfüllt. Ein weiteres Adjektiv macht das Briefing meist nicht leichter kontrollierbar, wenn Motiv, räumlicher Plan, Licht und Ausschnitt bereits funktionieren – sondern nur schwerer zu diagnostizieren.